Gästebuch der Ausstellung \'Die wilde Vertreibung der Deutschen aus Nordböhmen 1945\'



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7.

Am 10.01.2013 um 22:07:39 schrieb

katrin dietzel

Ist es möglich,die Ausstellung in die östlicheren Gebiete Deutschland zu bringen???Unlängst fragte mich ein ehem.Nachbar(und dem glaube ich die Unwissenheit)wieso denn mein Vati aus der Tschechoslowakei ausgezogen ist????Und der Schauspieler Bellmann(?)aus\\\'Aller Freundschaft\\\'meinte vor ein paar Monaten in einer Ratesendung,dass die Glasindustrie in den Harz von den UMSIEDLERN aus Böhmen kam_kann man soooo naiv sein,oder will man das?!Der MDR steht noch immer für DDR in solchen Sendungen.Bin für jeden Hinweis,wie man das auch nach so langer Zeit mal in der ehem.DDR geraderücken kann,dankbar.Mit freundlichen Grüßen Katrin Diezel Übersetzungen aus der tschechischen in die deiutsche Sprache,Schwerpunkt Familien-und Heimatforschung Böhmen,Kinderbücher

tschechisch_deutsch@web.de <Edit>


6.

Am 26.11.2012 um 12:21:27 schrieb

R. Grandis

Hallo, ich bin ein Enkel von Josef und Bertl Grandis aus Saaz und habe im Nachlaß meiner Oma ihre umfangreichen Aufzeichnungen aus der furchtbaren Zeit gefunden. Ich halte diese Zeitdokumente für uns nachfolgende Generationen für sehr wichtig.Nicht um erneut Hass und Rachegefühle zu erzeugen und um Aufrechnung der gegenseitig verübten Gräuel, sondern um zu zeigen, wohin Unterdrückung von Minderheiten letztendlich führen kann. Eine tabulose Aufarbeitung der Geschichte ist Voraussetzung für dauerhafte Versöhnung und Zusammenarbeit in unserem neuen Europa. Danke und Glückwünsche für diese Ausstellung und Ihre Arbeit!

Grandis@online.de <Edit>


5.

Am 02.11.2012 um 07:56:39 schrieb

Thomas L. Koppe

Soll die Ausstellung noch in anderen Orten gezeigt werden? Mit heimatlichem Gruße Thomas L. Koppe

Dies ist eine Wanderausstellung und kann bei den Förderverein bestellt werden. Nächstes Jahr geht sie wieder nach Bayern,z. B. nach Weisenburg, aber zwischen durch sind noch Termine frei. Otokar Löbl

thomas.koppe@boehmisches-erzgebirge.cz www.boehmisches-erzgebirge.cz <Edit>


4.

Am 14.08.2012 um 13:25:39 schrieb

Rolf Jechimer

Auch mein Vater wurde an dem besagten Sonntag im Mai 1945 auf den Ringplatz in Saaz zitiert. Er war 1930 geboren und wurde am 14.05.1945 15 Jahre alt. Er saß dort, wie so viele seiner Schulkameraden und beobachtete das Treiben. Er erzählte uns Kinder, meinem Bruder und mir von diesem Verbrechen und wie er es erlebt hatte als Junge mit 15. Wir 58 und 61 geboren konnten die „Geschichten“ nicht glauben und machten uns als halbwüchsige lustig darüber, mit meinem heutigen Wissen schäme ich mich dafür. Entschuldigen kann ich mich bei meinem Vater heute leider nicht mehr, er verstarb mit nur 48 Jahren unter anderem an geschundener Seele und gebrochenem Herzen. Heute weiß ich welche Alpträume ihn verfolgten und weshalb wir nachts durch seine Schreie geweckt wurden, er sagte dann er habe schlecht geträumt, das glaube ich ihm heute ungesehen. Er hat es sehr nahe miterlebt wie man den todgeglaubten Postbeamten mit dem Moped zu Tode drangsalierte, er hörte die Schreie und sah seinen Onkel neben sich durch eine Gewehrsalve getroffen sterben. Das ermutigte ihn zur Flucht. Mit dem Gedanken gleich erschossen oder später, rollte er sich unter dem L KW an dem er saß durch, versteckte sich danach in irgendwelchen Kellern bzw.Unterirdischen Gängen, Saaz war ja auch Festungsstadt, um sich nach dem er sich „sicher fühlte an die Eger durchschlug und dort versteckt hielt. Er wurde später natürlich auch gefangen und kam zu einem tschechischen Bauern zu Arbeitsdienst, doch er hatte noch sein Leben. Mein Großvater und mein Onkel (drei Jahre älter als mein Vater) waren zu dieser Zeit in französischer Gefangenschaft und meine Großmutter (die sehr gut tschechisch sprach) wurde verschleppt und vielfältig „benutzt“. Sie suchte ihren jüngsten Sohn (meinen Vater) fand ihn und trat mit ihm die Flucht an. Ihren Mann und ihren Ältesten traf sie wieder auf dem Bahnhof in München, so war die Familie vertrieben und besitzlos aber überlebend und zusammen. Ich bin heute sehr froh darüber, mir mit den Erlebnisberichten von Menschen die meinen Vater gekannt haben müssen da Sie von dem gleichen Jahrgang sind, eine eigenes Bild über diese schreckliche Zeit zu bekommen. Die schlimmste Vorstellung für meinen Vater war, jemals wieder in seine Heimat, die er liebte zurückgehen zu müssen. Ich danke allen Menschen die Klarheit in diesen Teil unserer Geschichte bringen und uns, die wir nun erwachsen sind und begreifen können, durch ihre Reportagen und Erlebnisberichte helfen unsere Vorfahren verstehen zu können. Rolf Jechimer

rolf.jechimer@t-online.de <Edit>


3.

Am 21.03.2012 um 12:55:22 schrieb

Bartl

Guten Tag Meine Mutter stammt aus Nordböhmen, z.Z recherchiere ich zur Geschichte der Vertreibung, um mir ein möglichst objektives Bild davon machen zu können. Ich betrachte es als großen Glücksfall, dabei auf ihre Seite \'Die wilde Vertreibung der Deutschen aus Nordböhmen 1945\' gestoßen zu sein! Der gesamte Inhalt hebt sich deutlich und wohltuend von vielem ab, was man sonst so an Informationen findet. Meist sind alle Artikel in der einen oder anderen Richtung \'eingefärbt\' - hier, bei Ihnen scheint mir das nicht so zu sein. Dafür gebührt allen, die hierzu beigetragen haben mein aufrichtiger Dank! Es ist besonders lobenswert, dass zum Inhalt der Ausstellung die Tschechische Seite sehr viel beigetragen hat und dass, das bisher geheim gehaltene Material hier veröffentlicht wird. Ich denke, es ist ein guter Weg zur Versöhnung und Verständigung, der hier eingeschlagen wurde. Sicher müsste noch viel mehr in dieser Richtung geschehen, aber ein hoffnungsvoller Anfang ist gemacht. Ich hoffe, die Austellung erfährt noch viel Aufmerksamkeit und Interesse. Auch Hinweise auf diese Austellung bzw. deren Präsenz im Internet könnten dazu beitragen. Dank an alle Beteiligten Mit freundlichem Gruß H. Bartl

4321qasw@googlemail.com <Edit>


2.

Am 14.03.2012 um 19:31:31 schrieb

Otokar Löbl

Liebe Besucher ich begrüße sie in den Gästebuch der Ausstellung \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'Die wilde Vertreibung der Deutschen aus Nordböhmen 1945\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\' Hier können sie ihre Meinung zu der Ausstellung kundgeben und äußern. Ich behalte mir vor Einträge die gegen die guten Sitten und geltende Gesetze nach eigener Beurteilung zu löschen. Otokar Löbl, Kurator der Ausstellung

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