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Verfasser: Micha (08.11.2004 - 13:13)
[Kompl. Thread anzeigen] Antwort auf: "THREAD 1 - Aquitanius Reise in die Sichelwacht" von: Micha (08.11.2004 - 13:08) |
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...Kraft seiner Fähigkeiten hatte Aquitanius seinen Geist auf die Reise in die Gedankenwelt der gewaltigen Kreatur geschickt:
Zuerst Dunkelheit: Dann jedoch überkam es Aquitanius wie ein Hammerschlag...Es war als hätte das überquellende Bewusstsein des Wesens sich mit titanischer Kraft durch ein Nadelöhr gezwängt...Getaumelt war der Zauberer...Soviel Zorn und soviel Erniedrigung...Gefallen war der Zauberer, wurde förmlich von den Beinen gerissen...von der Bilderflut...aus vergangenen Zeiten und vergangenen Welten...: Da war ein Drachengeschöpf...Golden...Riesenhaft...Allmächtig...wie ein Gott erschien es Aquitanius...und wie einen Gott verehrte ER – der Drache - es voller Demut...und Angst. Verblasste Erinnerungen: Eine Zwergenbinge...ein Angriff...flammendes Inferno...Aquitanius verspürte das aufwühlende Triumphgefühl des Drachen, das Gefühl des Sieges und der unantastbaren Macht angesichts der zu Hunderten bis zur Unkenntlichkeit verschmorten kleinen Kadaver aus dem Zwergenvolk... Eine weitere triumphale Gefühlsflut brach über den Zauberer herein: Er hatte eine elementare Struktur im Sphärengefüge gefunden...tief im Sichelgebirge...Er hatte endlich das Geheimnis entdeckt, welches zu finden ihm vom goldenen Herrscher auferlegt wurde...ein gehütetes Geheimnis der elementaren Beherrscher des kleinen Volkes – der Feinde. Doch dann....Überraschung....wie groß war seine Überraschung, als die aufgespürten Zwerge ihn mit fremdartiger Zaubermacht vom Himmel holten...nie hätte er dies im Bewusstsein seiner Macht für möglich gehalten. Und dann...Zorn...wie groß war sein Zorn als er von den Zwergen den brennenden Halsreif angelegt bekam...welcher ihn dazu verdammte ewige Wacht über das Tal zu halten... Oh wie viele Jahrhunderte voller Eintönigkeit er doch in diesem Tal verbringen musste...wie viele Jahre sich sein Zorn und jene Erniedrigung tief in sein Gemüt fressen konnten...wie viele Jahre er doch auf finstere Rache sann... ...dann jedoch...eine dämonische Macht....mit voller Wucht war sie über das Tal hereingebrochen...hatte das Elementargefüge in seinen Grundfesten erschüttert. Hilflose Wut...so hilflos und so wütend...als sein Körper langsam zu Stein erstarrte...gefangen...gefangen...gefangen... Nur mit äußerster, schmerzvoller Anstrengung konnte Aquitanius sich aus der fremdartigen Gedankenwelt herauswinden... |
80 Antworten auf "Erinnerungen I"
Weg zum Najra Kubuch von Aquitanius (11.11.2004 - 21:37)
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